Ich war noch niemals in New York. Bis Mitte April. D awar mein Urlaub zu Ende und ich konnte sagen: “Ich war schon mal in New York.” Ich reise nicht, um zu sagen: “Ich war schon da und da.” Ich wollte früher schon gerne nach New York, aber es ergab sich nicht. Bis auf dieses Jahr.
Ich fand es toll. Die vielen Menschenmassen, der Straßenverkehr, der sich zügig und gedrängt durch die Straßenschluchten drängelt, die Menschen, die trotz Ampel und herannahender Autos bei Rot (Weiß) über die Straße gehen, die hohen Häuser, die gelben Taxen, die U-Bahn, die unheimlich laut ist, die Menschen, die ein Tempo an sich haben, das mich mitgerissen hat.
Das waren die ersten und besten Eindrücke von New York, als ich in Manhatten aus der U-Bahn hoch auf die Straße kam. Wie im Film sah es aus und es beeindruckte mich, das es wirklich so aussah. Die Menschen hassteten an mir vorbei. Viele waren mit ihrem Smartphone beschäftigt. Nichts neues oder aussergewöhnliches, aber irgendwie anders.
Am ersten Tag haben wir eine Circle Line Sightseeing Cruises unternommen. Wir sind 3 Stunden um den Süden von New York, an Staten Island vorbei, unteranderem unter der Brooklyn Bridge her gefahren. Als Einsieg und um sich New York von “Aussen” anzusehen.
Abends waren wir auf dem Times Square. Es waren viele Touris unterwegs. Es wurde nur geknippst und man staunte über die unmengen an Leuchtreklame, die eine normale Straßenbeleuchtung überflüssig machte.
Der Central Park Mittags an einem sonnigen Tag. Unglaublich wie viele Leute Mittags dort hin gehen und sich was zu Essen mitnehmen. In Parknähe gibt es Läden, die Essen zum Mitnehmen verkaufen. In New York kann man fast überall einen Salat oder ein Sandwich kaufen.
Am Abend des 2. Tages waren wir beim Spiel der New York Knicks (Basketball) im Madison Square Garden. Die Halle war ziemlich voll, aber die Leute kam erst kurz vor Spielbeginn, was in Deutschland nicht üblich wäre. Die New York Knicks haben natürlich gewonnen. Nach dem Spiel wird man ziemlich schnell aus dem Stadion komplementiert. Die Leute verteilten sich ausserhalb des Stadions schnell. Es war zwar voll bei der U-Bahn, aber kein geschiebe.
Am 3. Tag haben wir uns das Neue WTC1 angesehen. 7 neue Türme werden um den alten Standpunkt des World Trade Centers gebaut. Eins haben sie schon fast fertig (Bilder). Das 2. ist sichtbar in Arbeit, aber von den anderen Türmen ist noch nichts zu sehen. In diesem Gebiet ist viel Baustelle.
Zahme Eichhöhrnchen gibt es in New York viele (im Schatten des Baumes). Wenn man ruhig im Park sitzt mit was essbarem in der Hand, kann es sein, das man bald ein Eichhöhrnchen vor den Füssen oder auf dem Schoss sitzen hat.
In Chinatown waren wir auch und haben dort Abends gegessen. Es ist wirklich eine ganz andere Welt. Man meint, nicht mehr in New York zu sein. Selbst auf den Straßenschildern stehen chinesische Schriftzeichen. In den Schaufenstern der Restaurantes werden die frisch gebackenen Hühner, Hähnchen und Fische ausgestellt. Wahrscheinlich als Zeichen von guter Qualität des Restaurantes.
Am 4. Tag waren wir im Metropolitan Museum of Art. Es war toll, aber man sollte sich einen ganzen Tag dafür Zeit nehmen. Es gibt so vieles, was man sich ansehen kann und sollte. Zumal das Gebäude unheimlich groß ist, sind die Laufwege sehr weit. Es gibt einige Künstler/Maler/Zeichner, die sich vor Bilder oder Skulpturen setzen und sie ab zeichnen (Bild). Wir waren bis zum Schluss im Museum, bis es schließt. Wenn alle Leute aus den Besichtigungsräumen sind und sich in die große Halle begeben, sind zum Abschluss die Aufseher aus den einzelnen Räumen auch in der Halle und verabschieden die Leute (Bild). So was habe ich auch noch nicht erlebt. Beeindruckend.
Ein Baseball Spiel haben wir uns am Abend angesehen. Die Yankees haben gegen Baltimor gespielt und gewonnen. Das Stadion war halb leer. Das Wetter war aber auch nicht so gut an diesem Tag. Ausserdem spielten die Yankees in der Woche, wo wir da waren (und in den darauf folgenden auch) mehrmals in der Woche. Also verpasste man nicht viel.
Das Guggenheim Museum ist wegen der Architektur ein muss, aber nicht unbedingt wegen der Kunstwerke im inneren des Museums. Es gibt eine feste Ausstellung mit Kandinsky, Klee, Chagall und einigen anderen Künstlern. Die anderen Kunstwerke gehörten zu einer Wechselausstellung. Als wir da waren, stellte eine chinesische Künstlergemeinschaft (ähnlich wie Die blauen Reiter) ihre Werke vor. Die mit farbiger Flüssigkeit gefüllten Schläuche, die durch den Innenraumdes Museums gespannt waren (Bild), war eine Installation eines chinesischen Künstlers. Ansonsten war das Guggenheim Museum gut besucht, aber nicht so überlaufen wie das Metropolitan Museum.
Auf dem Rockefeller Center und auf dem Empire State Building waren wir auch. Auf dem Empire State Building waren wir spät Abends und auf dem Rockefeller Center Nachmittags (Nicht an ein und dem selben Tag versteht sich.) Vom Empire State Building habe ich keine Fotos, weil ich mich nicht raus auf Plattform traute. Das war mir zu nah am Abgrund. Bin nicht unbedingt Schwindelfrei und etwas Höhenangst habe ich auch noch. Auf dem Rockefeller Center war das nicht so schlimm. Da gibt es noch einen kleinen Mauervorsprung bevor es steil abwärts geht.
In diesen Räumlichkeiten haben wir in New York gewohnt. Wir hatten das ganze Appartement für uns alleine. Besser als ein Hotel, wo tagsüber Fremde rein kommen und Ordnung machen wollen/sollen. Besser etwas Unordnung als Fremde im Zimmer.
Alles in allem war es eine gute und gelungene Reise. New YAork hat mich überzeugt und ich werde wieder kommen.
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