Trennung

Trennung: Entzweiung, Auseinandergehen, Weggang, Distanzierung, Entfernung, Loslösung.
Alles Worte, die eine Trennung umschreiben.

Vor ca. 4 Monaten habe ich mich von meinem Freund getraut und diesen Schritt gewagt. Seither sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Positive wie Negative. Ich habe diesen Schritt bis jetzt nicht bereut, obwohl es Momente gab, zu denen ich mich zurück sehnte. Ob es wieder so werden wird, wenn wir es noch mal miteinander probieren würden, bezweifle ich.

Vielleicht sollte ich das Synonym ‘Loslösung’ ernster nehmen und es als Loslösung von einem Lebensabschnitt bezeichnen. Sollte mich von so manchen Gewohnheiten trennen bzw. loslösen. Sie lassen kaum was neues zu. Vor allem in gedankenform. Es macht keinen Müll und es stört niemanden, wenn man aus seiner Sicht unnützes weg wirft.

Mal sehen, wie ich dieses Vorhaben an gehe und umsetze.

Vertrauen

Vertrauen ist eine wichtige Eigenschaft für mich. Mit ihr spiele ich nicht, dafür nehme ich sie zu ernst. Wenn jemand mit meinem Vetrauen spiel, hat er bei mir verspielt.

Diese Eigenschaft wird oft leichtfertig verschenkt. Sie braucht kein Geschenkpapier und der Anlass ist auch egal. Als Lockmittel kann man das Vetrauen auch nutzen, um an Informationen zu kommen, die man unbedingt wissen will.

Wenn mich jemand fragt, ob er/sie mir Vertrauen kann, tut er/sie es nicht wirklich. Die Frage ist Kopfgesteuert und Vertrauen entsteht aus einem Gefühl heraus, was eng befreundet ist mit dem Instinkt. Die Frage des Vetrauens beinhatet Zweifel und ein bisschen Missgunst. Bei solchen Gefühlen, sollte man es besser lassen. Daraus kann kein echtes Vertrauen entstehen.

Gedanken und Gefühle

Vor nicht ganz 2 Wochen habe ich meine 8 jährige Beziehung beendet.

Der Schritt war nicht einfach und es ist manches anders gelaufen, als ich dachte. besonders gefühlsmäßig. Wir haben uns lange unterhalten. Und haben uns noch eine Woche Bedenkzeit eingeräumt, um uns ganz sicher zu sein. Nach der einen Woche haben wir wieder geredet. Lange geredet.
Doch sind wir zu dem Entschluss gelangt, das wir uns trennen sollten, weil keiner von uns die Motivation und Ideen hat, die Beziehung dauerhaft zu beleben.

Es fing eine Umstellung an, die ich mir so nicht vorgestellt hatte. Da waren/sind die Gewohnheiten, die unsere Beziehung aus machten. Sie waren noch da, im unterbewußten, das einem bewußt wird. Kleinigkeiten, die man machen wollte. Es aber unterließ, weil man nicht mehr zusammen ist.

In der ersten Woche nach unserer Trennung kamen mir viele schöne Erlebnisse oder auch nur Situationen in den Sinn, die mir gefielen und an denen ich Freude mir ihm hatte.
Diese Woche relativieren sich die Gedanken und Gefühle. Sie zielen darauf ab, ob ich das ein oder andere Negative eher akzeptieren könnte, wenn wir mehr gemeinsam schöne Erlebnisse ansammeln würden. Ich zweifle etwas. Seine nicht so schöne Seite, wegen der ich mich eigentlich getrennt habe, wir dadurch nicht besser. Aber vielleicht sehe ich sie nicht mehr so negativ.

*schulterzucken*

Ich habe ein Stück meiner Welt wieder bekommen. Aber die große Erleichterung blieb aus. Vielleicht erfühle ich sie noch. Da wir uns kaum gestritten hatten und die gegenseitigen Probleme „weggeschwiegen“ haben, gab es keine ernsthafte Konfrontation unserer Gefühls- und Gedankenwelt.

Bin gespannt, wie sich meine Gedanken und meine Gefühle weiterentwickeln. Die große Leere blieb bis jetzt aus. Es kamen nur Umstellung, Veränderung der Gewohnheiten, Erinnerungen, Vertrautheit und Verlustgefühle zum Vorschein.

Veränderungen

Abänderung, Änderung, Erneuerung, Neubeginn, Umänderung, Umbruch, Neugestaltung, Umstellungg, … und noch viele andere Bezeichnungen hat das Synonyme-Lexikon für das Wort Veränderung.

Es könnte so einfach sein, wenn man dafür nicht aus seinem gewohnten und bekannten Verhaltensmuster ausbrechen muss. Die Veränderung, den schon allein der Entschluss dazu in eine gewisse Unsicherheit treibt, eine Veränderung darstellt. Der geistige Entschluss dazu entstand aus einer Wut, nervlicher Aufreibung, Überlastung, was auch immer. Da war man sich klar: „So kann es nicht weiter gehen. Ich muss was verändern.“ Nachdem die Situation und man selbst sich beruhigt hat, nimmt man die sich vorgenommene Veränderung wieder etwas anders wahr.

Sie steht noch fest, aber die Umsetzung wird etwas abgeschwächt, weil die Angst vor dem Unbekannten doch groß ist. Obwohl sie ein Chance ist und man nichts falsch machen kann. Außer man nimmt diese Chance nicht wahr (ernst).

So ermahne ich mich selbst, meine Chance wahrzunehmen und einige Veränderungen voran zu treiben, die notwendig sind, um zufriedener zu sein. Wenn mich schon meine Träume auf Misstände in meinem Leben/Beziehungen hinweisen, sieht es bedänklich bei mir aus.

Ich muss meinen Weg finden und ich muss mit der Geheimniskrämerei mir selbst gegenüber auf hören. Es fühlt sich nicht gut an, was anderes zu machen, als ich eigentlich will. Schon allein dauernd in der Möglichkeitsform zu schreiben (ich denke auch darin) macht mich nur unsicher und läßt mich Auswege suchen, die ich nicht brauche.

Es wird eine Umdtellung der nicht leichten Art, aber das bringen Veränderungen mit sich. Sie sind nicht leicht und bieten eine neue Herausforderung. Jetzt.

aufs Eis geführt

Gestern waren wir zusammen Schlittschuh laufen. Seit Jahren stand ich wieder zum ersten mal auf Schlittschuhen. Bei meinem Freund war es Jahrzehnte her, das er zuletzt gelaufen ist.

Er machte sich gedanken darüber, wie schlecht er im Gegensatz zu den anderen auf dem Eis laufen kann und versuchte es prozentual zu erfassen (schreckliche Angewohnheit von ihm sich ständig mit anderen zu vergleichen, um danach besser da zu stehen. Egal).
Die ersten Schritte auf dem Eis mit Hockeyschuhen war ungewohnt, aber ich kam schnell rein und löste mich schnell von der Bande. Er hangelte die ersten Schritte an der Bande entlang und wollte die Schlittschuhe wechseln, weil auch er Hockeyschuhe an hatte. Nach der ersten Runde hattte er sich an die Schuhe gewöhnt und wollte nicht mehr wechseln. Dann trennten sich unsere Wege auch schon, weil ich etwas schneller fuhr und er sich noch nah an der Bande auf hielt.

Später (ca. 45 min.) haben wir uns auf den Aussenring getraut, wo es keine Bande zum festhalten gab und sind dort rum gefahren. Es hat Spass gemacht, aber es blieb eine gewisse Unsicherheit. War auch nicht anders zu erwarten nach Jahre langer Eislauf-Abstinenz. Mit der Zeit taten mir meine Fußgelenke weh von den relativ engen Schuhen und der un(sicheren)gewohnte Fußhaltung. Er lief unbeirrt weiter, aber auch er hatte kleine Schmerzen im Fußbereich sowie aufkommender Muskelkater im Oberschenkel. Seine Laufhaltung sah verkrampft aus und er ruderte mir mit seinen Armen zu weitläufig um sich rum. Ein nahes nebeneinander laufen war dann nicht möglich. Aber er hatte größere Unsicherheiten beim laufen.

Fazit: Es war eine schöne Idee und es hat Spaß gemacht. Es hat in mir nicht den kick für öfteres Schlichtschuh laufen aus gelöst, aber hin und wieder könnte ich das machen. In der nächsten Saison.

wieder mal

Habe lange nicht mehr gebloggt, weil mir seit Ende 2010 viele wirre Gedanken durch den Kopf gehen und ich sie nicht ordnen konnte und kann.
Diese Gedanken haben mit meinem Umfeld, Freund, Familie und mit mir selbst zu tun. Ich spüre, das es eine Veränderung gibt und geben muss. Vorwiegend in meinem Kopf. Aber das Handeln darf ich nicht vergessen.